Zunderschwamm
Praxis für Klassische Homöopathie und Bowen-Therapie

Mykotherapie – die Behandlung mit Vitalpilzen

 

Die Mykotherapie, bzw. die Behandlung von Krankheiten mit Vitalpilzen, bzw. Heilpilzen, hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Verwendung von Vitalpilzen ist bereits seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der TCM. Mittlerweile hat die Mykotherapie ihren Platz in der modernen ganzheitlichen Medizin gefunden und es existieren zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche die gesundheitsfördernde Wirkung der Vitalpilze belegen.

Wir alle kennen einige Vitalpilze, da wir sie als Speisepilze verwenden, wie z.B. den Austernseitling, Shiitake und Champignon.

In der Mykotherapie verabreiche ich Einzelpilze oder Pilzmischpräparate als Pulver und/oder Extrakte. Die Mykotherapie kann als Monotherapie, also Einzeltherapie, eingesetzt werden oder ergänzend zur Homöopathie und/oder Bowen-Therapie. Während der Einnahme von Vitalpilzen sollte viel Wasser und Kräutertee getrunken werden, da so die Entgiftung und Ausleitung von Toxinen unterstützt wird. Bei manchen Beschwerden und Krankheitsbildern ist eine zusätzliche Ernährungsumstellung hilfreich.

 

Einige wichtige Vitalpilze in der Mykotherapie

Reishi (Glänzender Lackporling)

Hericium erinaceus (Igelstachelbart)

Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)

Shiitake (Lentinula edodes)

Maitake (Klapperschwamm)

Agaricus blazei Murrill (Mandelpilz, ABM)

Chaga (Inonotus obliquus)

Pleurotus ostreatus (Austernseitling)

Coprinus comatus (Schopftintling)

Agaricus bisporus (Champignon)

Polyporus umbellatus (Eichhase)

Zunderschwamm (Fomes fomentarius)

 

Eigenschaften der Vitalpilze

Vitalpilze versorgen uns mit wertvollen Nähr – und Vitalstoffen, sie kurbeln unseren Stoffwechsel an und helfen bei der Entschlackung und Entgiftung von Organen. Die Mykotherapie kann unterstützend bei der Gewichtsabnahme eingesetzt werden. Viele Pilze haben entzündungshemmende, cholesterinsenkende, blutdrucksenkende und blutzuckerregulierende Eigenschaften. Manche Vitalpilze haben eine modulierende und stimulierende Wirkung auf das Immunsystem und können unterstützend bei der Behandlung von Allergien und starker Erkältungsneigung (Infektanfälligkeit) eingesetzt werden sowie bei der Behandlung von akuten grippalen Infekten. Einige Vitalpilze haben einen starken Effekt auf das Nervensystem und wirken dadurch entspannend, beruhigend und schlaffördernd. Es gibt Heilpilze, die vorwiegend auf Sehnen und Muskeln wirken und dadurch bei Muskelschmerzen, wie z.B. Fibromyalgie, eingesetzt werden können. Sie unterstützen den Körper bei der Ausscheidung von Harnsäure und sind deshalb bei der Behandlung von Gelenkschmerzen sehr hilfreich. Da sie auch antioxidativ wirkende Stoffe (Antioxidantien) enthalten, verringern sie oxidativen Stress und beugen Alterungsprozessen entgegen (Anti-Aging). Alle Pilze haben eine präbiotische Wirkung und verbessern somit das Mikrobiom, bzw. die Darmflora. Es gibt Vitalpilze, welche den Hormonhaushalt ausgleichen und unterstützend bei der Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt werden können. Manche Heilpilze wirken dem Knochenabbau entgegen und es wurden positive Effekte bei Osteoporose erzielt.

 

Einige wichtige Inhaltsstoffe:

Vitalpilze enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine (z.B. B-Vitamine, Provitamin D2), Mineralstoffe (z.B. Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Zink, Selen), Peptide, Proteine, Glykoproteine, Polysaccharide, Antioxidantien, Chitin, Enzyme, Beta-Glucane, Ergosterol (Vorstufe von Vitamin D2), Adenosin, und viele mehr. Einige Pilze enthalten sogar alle essentiellen Aminosäuren.

 

Mykotherapie und einige wichtige Anwendungsgebiete:

Infektanfälligkeit

Akute virale Erkrankungen

Antriebsschwäche

Burnout

Schlafstörungen

Bluthochdruck

Hypercholesterinämie

Arteriosklerose

Magen-Darm-Erkrankungen

Gastritis

Blähungen

Völlegefühl

Verstopfung

Lebererkrankungen

Hauterkrankungen

Blasenentzündungen

Rheuma

Arthrose/Arthritis

Fibromyalgie

Muskelschmerzen

Muskelverspannungen

Osteoporose

Übergewicht

Metabolisches Syndrom

Wechseljahrsbeschwerden

Menstruationsbeschwerden

Nervenerkrankungen wie Polyneuropathie

Neuralgien

Allergien

Heuschnupfen

In der Rekonvaleszenz

 

 

Quellenangaben:

„Heilpilze Ling Zhi, Shiitake & Co. schützen das Immunsystem“, Dr. Jürgen Weihofen; sanoform

„Gesund mit Heilpilzen. Immunsystem stärken, Krankheiten heilen und Beschwerden lindern“, Philip Rebensburg, Dr. med. Andreas Kappl; riva

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