Klassische Homöopathie und Bowen-Therapie
Praxis für Klassische Homöopathie und Bowen-Therapie von Monika Müller-Amenitsch

Spätborreliose mit Homöopathie behandeln

Erythema migrans

Nach einem Zeckenbiss kommt es bei manchen Betroffenen nach einer Inkubationszeit von durchschnittlich 12 Tagen zu einem Erythema migrans ( = entzündliche Rötung der Haut, die rund und scharf begrenzt ist, sich zentrifugal ausbreitet und allmählich von innen nach außen abblasst. In der Mitte der Hautveränderung findet man gelegentlich ein kleines Knötchen.). Das Erythema migrans ist ein typisches Hautsymptom bei Borreliose im ersten Stadium. Es tritt jedoch nicht in allen Fällen auf.

Interessant ist, dass sich die Mehrzahl der Betroffenen an einen Zeckenbiss nicht erinnern kann!

Die Spätborreliose oder das Post-Borreliose-Syndrom

Die schulmedizinische Behandlung der Borreliose liegt in der Gabe von hochdosierten Antibiotika. Auch nach dieser Behandlung leiden viele Menschen noch an Symptomen wie z.B. persistierenden rheumaartigen Muskel – und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Sensibilitätsstörungen (Dysästhesien) und Taubheitsgefühlen. Diese Symptome werden auch als Spätborreliose oder Post-Borreliose-Syndrom bezeichnet, bei welchem ich in meiner Praxis u.a. Gelsemium, Mercurius solubilis, Thuja und Nux vomica zur allgemeinen Stabilisierung des Immunsystems eingesetzt habe.

Langzeitfolgen von Borreliose (Spätborreliose) sind also auch dort noch homöopathisch behandelbar, wo Antibiotika keine Wirkung mehr gezeigt haben!

Sofortmaßnahmen nach einem Zeckenbiss

Wichtig ist jedoch, direkt nach einem Zeckenbiss bzw. nach Entfernung der Zecke das homöopathische Medikament Ledum C30 oder C200 einzunehmen. Die Einnahme sollte nach 2 Tagen wiederholt werden. Ledum ist ein bewährtes Mittel für die Behandlung von sowohl heftig juckenden Insektenstichen, von giftigen Stichen und Bissen von anderen Tieren wie z.B. Spinnen, Wespen, Katzen, Hunden, Ratten, etc. als auch von infizierten Stichwunden oder Stichverletzungen im Allgemeinen. Die beste Prophylaxe gegen Borreliose ist natürlich ein gut funktionierendes Immunsystem! Dies erklärt auch, weshalb nur etwa 5% der Infizierten tatsächlich krank werden! Für die allgemeine Stärkung des Immunsystems bzw. der Lebenskraft hat sich die konstitutionelle homöopathische Behandlung mit individuellen Einzelmitteln weltweit als hilfreich erwiesen.

Bitte beachten Sie, dass die akute Borreliose nicht von Heilpraktikern, sondern nur von Ärzten, behandelt werden darf!

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Homöopathische Folgebehandlungen können in einer Telefon – oder Videosprechstunde erfolgen.