Heuschnupfen und Allergie in Berlin - Homöopathie

Die homöopathische Behandlung von Heuschnupfen und Allergien von Monika Müller-Amenitsch, MSc Integrated Healthcare, Heilpraktikerin, in Berlin. Übliche Symptome bei Heuschnupfen sind Niesanfälle, Jucken der Augen, Nase und eventuell des Gaumens, tränende und entzündete Augen (Bindehautentzündung), vermehrte Absonderungen aus der Nase und Erschöpfung. Im Extremfall kann es zu Atemproblemen und Asthma kommen. Können Heuschnupfen, bzw. eine Allergie mit Homöopathie behandelt werden? Diese Fragen werden nachfolgend von der Heilpraktikerin Monika Müller-Amenitsch, Berlin-Tempelhof, beleuchtet. Es werden homöopathische Akutmittel bei Heuschnupfen vorgestellt und der Ablauf einer Behandlung mit Homöopathie beschrieben. Können Heuschnupfen, bzw. eine Allergie mit Homöopathie behandelt werden? Da es beim richtigen Einsatz von homöopathischen Medikamenten zu keinen Neben – und Wechselwirkungen kommt, ist es unbedingt empfehlenswert, der Homöopathie bei Heuschnupfen und Allergie eine Chance zu geben. Dabei ist es nicht so wichtig, gegen welche Art von Pollen man allergisch ist. Die individuellen Symptome der Betroffenen sind für die Wahl des entsprechenden homöopathischen Medikaments entscheidend.

 

Bei genauerer Betrachtung sind die Symptome der Menschen, die an Heuschnupfen leiden, nicht identisch. Bei manchen Betroffenen steht eher das Jucken im Vordergrund, bei manchen das Niesen und bei anderen wiederum die tränenden Augen. Wenn ein homöopathisches Akutmittel ermittelt wird, sind die genauen Symptome sehr wichtig sowie Faktoren, welche das Krankheitsgeschehen verschlimmern oder erleichtern. Manche Menschen erfahren z.B. eine Erleichterung durch Kälte, andere wiederum durch Wärme, Liegen oder am Meer. Zur Veranschaulichung werden am Ende des Artikels einige Akutmittel bei Heuschnupfen vorgestellt. Bei einer homöopathischen Behandlung geht es jedoch nicht nur darum, Akutmittel für Heuschnupfen zu finden, sondern es werden im Rahmen einer chronischen oder konstitutionellen Behandlung auch passende Medikamente gegen die Allergieneigung verabreicht. Das Ziel ist, die Neigung überhaupt eine Allergie zu entwickeln, zu reduzieren bzw. zu heilen. Was ist eine Allergie? Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Reize, wie z.B. Pollen. Homöopathie hilft, das Immunsystem ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Wie läuft eine Behandlung mit Homöopathie bei Heuschnupfen ab?

 

Es ist am besten, wenn an Heuschnupfen leidende Menschen ca. 3 Monate vor Beginn der Heuschnupfenzeit zur Behandlung kommen. In einem ausführlichen Erstgespräch (Erstanamnese) werden dann die individuellen Heuschnupfensymptome und allgemeinen Symptome wie z.B. Stimmung, Reaktion auf Wetterlagen, sonstige organische Schachpunkte, etc., ermittelt. Es werden Informationen gesammelt, um ein für diesen Menschen passendes chronisches homöopathisches Medikament gegen die Allergieneigung und für die akuten Heuschnupfensymptome zu finden. Bei Erwachsenen dauert in meiner Praxis eine ausführliche Erstanamnese 2-3 Stunden. Bei Kindern und Jugendlichen ca. 2 Stunden. Vor Beginn der Heuschnupfenzeit wird dann das chronische Medikament gegen die Allergieneigung verabreicht. Der Organismus erhält also bereits vor der akuten Heuschnupfenphase einen Impuls, in Balance zu kommen. Bei manchen Menschen ist es dann so, dass sie durch die Einnahme des Mittels gegen die Allergieneigung keine oder kaum noch Heuschnupfensymptome entwickeln. Sie benötigen kein Akutmittel mehr. Wichtige Beispiele von homöopathischen Medikamenten gegen Allergieneigung sind z.B. Natrium muriaticum, Tuberculinum, Arsenicum album und Carcinosinum. Im Prinzip kann jedoch jedes homöopathische Medikament, das auf die individuelle Allgemeinsymptomatik des Einzelnen abgestimmt ist, Heuschnupfen und Allergien heilen. Falls es nach der Verabreichung eines Mittels gegen die Allergieneigung trotzdem zu Heuschnupfensymptomen kommen sollte, wird ein individuelles Akutmittel verabreicht. Gemäß meiner Erfahrung verläuft nach einer konstitutionellen Behandlung die Akutphase harmloser und milder als in der Vergangenheit. Bei Heuschnupfen ist es empfehlenswert, sich über einen längeren Zeitraum mit Homöopathie begleiten zu lassen. Geduld ist auf jeden Fall erforderlich. Wenn der Organismus gut auf die Behandlung anspricht, werden die Symptome von Jahr zu Jahr schwächer. Über welchen Zeitraum der Einzelne behandelt werden muss, lässt sich nicht im Voraus sagen. Das liegt daran, dass jeder Mensch anders auf die Behandlung mit Homöopathie reagiert.

 

Einige Beispiele von homöopathischen Akutmitteln bei Heuschnupfen

 

Arundo donax

Neben den üblichen Heuschnupfensymptomen stehen das starke Jucken von Augen und Nase, des Gehörgangs, der Ohren und des Gaumens im Vordergrund. Es kann zur Bildung eines Ekzems um die Augen kommen sowie zu Rissen an Fingern und Fersen.

Euphrasia

Heuschnupfen mit starkem, mildem Fließschnupfen. D.h., im Gegensatz zu Allium cepa sind die Absonderungen aus der Nase nicht wundmachend. Typisch ist jedoch, dass die Augen ständig tränen. Hier ist der Tränenfluss scharf, brennend und wundmachend. Die Augenlider sind geschwollen und verklebt. Die Betroffenen sind sehr empfindlich gegen Licht, da dieses Schmerzen der Augen verursacht. Sie verlangen nach Dunkelheit und tragen eine Sonnenbrille.

Nux vomica

Alle Schleimhäute sind entzündet und gereizt. Auch die Stimmung während des Heuschnupfens ist sehr gereizt. Die Betroffenen möchten ihre Ruhe haben. Dieses Medikament ist sehr wichtig für Menschen mit viel Stress. Es besteht eine starke Empfindlichkeit gegen äußere Eindrücke, insbesondere gegen Licht. Die Nase ist nachts verstopft und läuft tagsüber. Morgens sind alle Symptome am schlimmsten. Es besteht ein Verlangen nach Frischluft mit gleichzeitigem Bedürfnis, sich warm einzuhüllen.

Wyethia

In der homöopathischen Praxis ist Wyethia ein häufig vorkommendes Heuschnupfenmittel: Ganz im Vordergrund stehen das retronasale Jucken (Jucken hinter der Nase) und das Jucken im weichen Gaumen begleitet von extremer Trockenheit in Nase, Mund und Hals. Wegen der Trockenheit des Rachens müssen sich die Betroffenen ständig Räuspern, was aber keine Erleichterung bringt. Des Weiteren berichten Patienten, dass das ständige Jucken am weichen Gaumen dazu führt, dass sie sich ständig mit der Zunge am Gaumen kratzen.

Sabadilla

Im Vordergrund stehen krampfhafte, anhaltende, heftige Niesanfälle. Die Nasenschleimhaut juckt stark und ist sehr gereizt. Typisch ist, dass die Niesanfälle von einem Juckgefühl am Gaumendach begleitet sind. Aus den Augen kommt es zur Absonderung von brennenden Tränen. Die Betroffenen leiden gleichzeitig an drückenden Kopfschmerzen. Äußerliche Wärme tut gut und warme Getränke erleichtern das Wundheitsgefühl im Rachen. Die Niesanfälle werden durch Gerüche und Blumenduft ausgelöst.

Allium cepa

Die Heuschnupfensymptome treten vor allem im August auf. Die reichlichen Absonderungen aus der Nase sind scharf und wundmachend. Die Tränen aus den Augen brennen aber machen nicht wund. Die Betroffenen haben das Gefühl, als seien die Augen voller Rauch. Der Heuschnupfen ist von Schläfrigkeit und Benommenheit begleitet. Begleitsymptome sind Empfindlichkeit gegen Licht und den Geruch von Blumen.

Ambrosia

Heuschnupfen mit Tränenfluss und unerträglichem Jucken der Augenlider. Heuschnupfen mit Tendenz zu Asthma. Die Betroffenen haben das Gefühl, als sei der gesamte Atmungstrakt verstopft und blockiert. Auch die Stirnhöhlen fühlen sich verstopft an. Die Heuschnupfensymptome treten vor allem im Herbst oder am Ende des Sommers auf.

 

Bitte beachten Sie, dass Beratungen und Behandlungen kostenpflichtig sind (siehe "Behandlungskosten"). Arzneimittelverschreibungen können nur auf der Grundlage von Behandlungen bzw. Anamnesegesprächen erfolgen.

Monika Müller-Amenitsch, Heilpraktikerin, Berlin-Tempelhof.

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